Anstatt eines richtigen Tests meiner kürzlich eingetroffenen Aiptek PocketDV AHD300 zeige ich euch einen Mann ohne Kopf, der in der Berliner U-Bahn rumlief.
Dieses Video zeigt auch schon sehr anschaulich, wozu diese kleine Spielzeugkamera gut ist. Im Gegensatz zur Canon HV20 kann ich die AHD300 immer in meiner Hosentasche mit rumtragen. Die Bedienung ist ziemlich narrensicher - klappt man den Vorschaumonitor aus, geht die Kamera an. Drückt man auf den Knopf vorne am Gerät, landet Video auf der Speicherkarte. Im Menü wählt man die Auflösung von YouTube bis BluRay, sonstige Einstellmöglichkeiten gibt es wenige. Den Akku lädt man über die USB-Schnittstelle, bis auf eine SDHC-Speicherkarte findet man alles nötige Zubehör in der Verpackung, es gibt sogar eine Tasche und eine Schutzkappe für die optischen Teile.


Die Bewertungen auf Amazon und Konsorten sind sehr durchmischt. Klar, wenn man für keine 200€ (Speicherkarte schon eingerechnet) die Qualität einer HV20/30 erwartet, kann man nur enttäuscht werden. Ein fairer Vergleich wären hier eher Kameras in Mobiltelefonen, und da schneidet die PocketDV AHD300 verdammt gut ab. Nur nicht vom Farbton des Gehäuses abschrecken lassen, den man am besten als zartbitter-metallic beschreiben könnte.
In der Theorie ist ganz früh am Wochenende der ideale Moment um in einer Großstadt eine menschenleere Einkaufsstraße zu filmen. In der Praxis ist der Samstag allerdings mindestens so geschäftig wie der Freitag zuvor. Wenn um kurz nach Fünf die Sonne das Aussenset erhellt, parkt schon längst der Brötchenlaster im Bild und versorgt in Seelenruhe die Bäckereien.

Diesen Sonntag fiel letzte Klappe für die Szenen im verlassenen Krankenhaus, wir werden höchstens noch für ein paar Tonaufnahmen zurückkehren. Wie es aussieht, sind wir keinen Tag zu früh fertig geworden, denn unsere Location scheint so langsam an die Vandalen zu fallen. Ich meine, ich sollte mich eigentlich mal überhaupt nicht beschweren, ich hab doch vor Freude gejubelt, als ich einen stummen Zeugen des Kliniksterbens requirieren konnte und ein gewisser Grad an Verfall gehört doch dazu, nicht wahr?


Da mein geliebtes Windows XP bei 4 Gigabyte schon anfängt wertvolles RAM zu unterschlagen, habe ich den Selbstversuch mit Windows XP x64 Edition versucht. Vorweg - es zeigt die kompletten 6 Gigabyte Speicher an.

Neueste Kommentare