Beim beliebtesten Videohoster aller Internets stehen die Räder nicht still. Erst rüstet der Service seine Player konsequent auf das Widescreen-Format um und dann wird auch noch durch die Hintertür hochauflösendes Video mit 720p eingeführt. Somit unterstützt YouTube jetzt 192×144 in 3GP (Mobile Geräte), 320×240 in FLV (Standardqualität), 480×270 in H.264 (Hohe Qualität) und 1280×720 in H.264.
So geht’s.
Die HD-Auflösung ist noch nicht direkt anwählbar, dazu muss man beim Verlinken den Parameter &fmt=22 an die URL anhängen.
http://de.youtube.com/watch?v=PljdgtzWxss&fmt=22
Zum Einbetten fügt man an die URL den Parameter &ap=%2526fmt%3D22 an. Width und Height passt ihr je nach Bedarf bis zu 1280 bzw. 720 an.
<object width="425" height="344">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PljdgtzWxss&ap=%2526fmt%3D22"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param>
<embed src="http://www.youtube.com/v/PljdgtzWxss&ap=%2526fmt%3D22" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed>
</object>
Hier ein kleiner Test mit meinem Puppenvideo eingebettet in 720p HD.
Wohin geht die Reise?
Dieser Schritt sorgt sicherlich für Nervosität bei Wettbewerbern wie Vimeo, die gerade erst einen Bezahldienst eingeführt haben. Sicher hat YouTube eine größere Community, aber auch eine andere Ausrichtung. Bei Vimeo ist alles irgendwie „artsy“ und gemütlich – wie im Programmkino ist man gefühlt unter sich. Für Normalsterbliche gilt bei YouTube nach wie vor ein Maximallänge von 10 Minuten, was zu knapp für Kurzfilme sein kann. Vimeo geht nur nach Dateigröße, womit man effektiv auf ca. 20 Minuten im Basispaket und ca. 40 Minuten im Premiumpaket kommt.
Persönlich werde ich auch in Zukunft zweigleisig fahren und meinen Content auf YouTube und auf Video hochladen.
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