Enten im Kaufhaus

6 10 2009

Am Vortag der Deutschen Einheit haben wir uns in das größte Einkaufsgetümmel gestürzt, um den vorletzten Außendreh für „Death of the Wii Dance Girl“ hinter uns zu bringen. Diese Szenen sind das Rohmaterial für die zweite Traumsequenz in diesem Kurzfilmprojekt.

Nach wie vor suchen wir nach einer Location für das Finale. Wenn du also irgendwo in NRW eine kleine (oder große Bühne) kennst, die uns  für einen Nachmittag empfangen wurde – geb uns bitte einen kleinen Tipp via studiospecialplace@googlemail.com.





Bist du der Drehort, den wir suchen?

14 07 2009

Kleines, ambitioniertes Filmteam mit sauberen Schuhen und leichtem Gepäck sucht einen bezahlbaren Drehort, der sich in ein Theater umfunktionieren lässt, zwecks Dreh der finalen Szene eines Kurzfilms.

Wir – behelligen dich nur wenige Stunden, behandeln dich mit dem nötigen Respekt und verlassen dich so, wie wir dich vorgefunden haben.

Du – bist im Ruhrgebiet, vielleicht im Kreis Recklinghausen, hast eine kleine (gerne auch große) Bühne und bist idealerweise sogar bestuhlt. Hast du eine Theatergruppe, die in dir probt, umso besser – Laura stellt sich einfach mit auf die Bühne und tut so, als wäre sie niemals ohne deine Leute aufgetreten.

Michael arbeitet unter der Woche, nimmt sich aber auch gerne ein oder zwei Tage für dich frei . Er passt drauf auf, dass niemand etwas kaputtmacht und hinterlegt seine Kontonummer, falls es doch anders passiert. Auf jeden Fall schickt er dir ein paar DVDs vorbei, sobald sein Film fertig ist.

Wenn du dich angesprochen fühlst, melde dich doch, damit wir uns persönlich kennenlernen können. Am besten per E-Mail an studiospecialplace@googlemail.com. Du kannst auch ein Bild mitschicken, wenn du magst!

Inspiriert von Havi Brooks. Bild von marcel601.





Death of the Wii Dance Girl bringt neuen Wandschmuck

11 06 2009

Gestern war ich auf dem Weg von der Arbeit schnell im Copyshop und habe mir das frisch fertiggestellte DWDG-Posterartwork in handelsüblicher Größe drucken lassen. Das alte – ähm – Symbolphoto war in einer halben Stunde in Poser zusammengekloppt, mein Schlafzimmer mit hunderten „Wii Dance“-Verpackungen zu fluten, hat ein wenig länger gedauert.

Meinst du, das ist jetzt ein wenig pompös für so ein kleines Kurzfilmprojekt? Ich denke, dafür etwas Zeit und Geld abzuzwacken hat sich gelohnt. Wenn mir mal wieder die Videotools auf die Senkel gehen und ich mich frage, warum ich das eigentlich mache, brauche ich nur noch einen Blick zur Seite zu werfen und es fällt mir ganz schnell wieder ein.

Die Bilder auf der Seite habe ich auch ausgetauscht, Sonnenblumen steht immer auch auf den Plan für dieses Jahr, aber DWDG ist bis dahin ganz oben auf der Liste.





Und sie wateten in Blut die ganze Nacht…

26 04 2009

Eins der tollsten Sachen an diesem Hobby ist, dass es einen an Orte führt, die man so wahrscheinlich nie besucht hätte. Gestern führte uns das Filmen in das P.I.L. Studio in Dinslaken, das uns Andi Petry für den Nachmittag als Location zur Verfügung gestellt hat. Zumindest waren wir für den Nachmittag eingeplannt, im Endeffekt haben wir den armen Andi auch noch den Abend hindurch beschäftigt, sowie einen Teil der Nacht lang – meine Zeitplanung hat sich wohl doch noch nicht so sehr verbessert.

Wie zu erwarten hat uns eine Szene, die im Rohschnitt gerade mal 4 Sekunden einnimmt, den Großteil der Zeit auf Trab gehalten. Aufbau und Abbau haben über zwei Stunden in Anspruch genommen, eingeschlossen grandioser Sauereien wie einem Eimer Kunstblutsuppe, der durch eine defekte Spüle die Küche flutete – mjams!

Doch „wat zählt is auf’m Band“ und die Aufnahmen sind ziemlich gut geworden. Danke nochmal an Andi, der so eine Engelsgeduld mit uns hatte, im Laufe der Woche gibts dann noch ein paar Fotos vom Set, die Jessy geschossen hat.





Rücksturz zur Erde

6 04 2009

Wie schon angedroht, stürmten wir am vergangenen Sonntag die Jugendherberge in Düsseldorf. Die JH hat ein sehr cleanes Design, ganz anders vom dezenten Chaos, was ich sonst so aus Jugendherbergen kenne. Wenn die Mehrstockbetten nicht wären, könnte man sie auch für eine Niederlassung der großen Business-Hotelketten halten.

Man kann jetzt natürlich geteilter Meinung drüber sein, ob man ein JH-Zimmer mieten muss, wenn man nur einen Tag lang ein Doppelstockbett braucht. Im Endeffekt bin ich wohl einfach dem Gedanken erlegen, dass ich das Bett weder transportieren, aufbauen, abbauen noch anschließend lagern muss.

Wir haben unseren Drehplan gut geschafft, man könnte sogar behaupten, dass das erste Mal meine Aufwandsschätzung hingekommen ist. Sollte ich etwa doch noch lernen, realistische Zeitplanungen zu machen?

Der erste Einsatz meines neuen Vorschaumonitors verlief leider dezent katastrophal. So ein Monitor braucht ja eine Kabelverbindung zur Kamera und ein beherzter Ruck am Monitor kann da schonmal zum Kippen des Stativs führen.

Zu den bestätigten Verlusten gehören ein Schnellspanner und ein HDMI-Kabel. Die Canon HV20 ist anscheinend stabiler, als sie aussieht. Das Display schließt nicht mehr richtig und die Vertiefung für den Stativ-Haltepin ist leucht ausgedellt. Um zu sehen, welchen Schaden Optik und Elektronik genommen haben, muss ich das Gerät wohl erstmal einschicken – nervig.