Fata Morgana Video in der lokalen Presse

9 07 2009

Falls du dich noch erinnerst, vor ein einigen Tagen habe ich ein Video mit der neuen Choreographie von Fata Morgana ins Netz gestellt. Unter anderem hier auf YouTube und auf Vimeo.

Zu meiner Überraschung hat unser lokales Blatt, die Recklinghäuser Zeitung, gestern fast eine Dreiviertelseite für diese selbstbewusste Nummer spendiert – nicht schlecht.

(Zoomen)





Warum gibt es in After Effects eigentlich keine Pipette?

15 06 2009

afxdropper

Was fällt dir auf dem Bild da oben auf? Wo es im Photoshop eine handliche Pipette zum setzen des Weißpunkts und des Schwarzpunkts gibt, sitze ich in After Effects total auf dem Trockenen. Jetzt muss ich in After Effects die Bildebenen zusammenfügen, die Zusammenstellung in eine Bildsequenz exportieren, in Photoshop per Stapelverarbeitung die Farben neutralisieren und anschließend die ganze Geschichte wieder zurück in After Effects einlesen. Summa sumarum dauert der Vorgang etwa sechs Sekunden pro Bild, während derer entweder Photoshop oder After Effects blockiert sind.

Liebe Entwickler von Adobe – erklärt mir doch mal warum ein und derselbe Filter in zwei Komponenten eurer Creative Suite unterschiedliche Bedienelemente haben muss. Ob ich jetzt ein Einzelbild oder eine Videoquelle bearbeite, ist doch eigentlich Jacke wie Hose, nicht?





Death of the Wii Dance Girl bringt neuen Wandschmuck

11 06 2009

Gestern war ich auf dem Weg von der Arbeit schnell im Copyshop und habe mir das frisch fertiggestellte DWDG-Posterartwork in handelsüblicher Größe drucken lassen. Das alte – ähm – Symbolphoto war in einer halben Stunde in Poser zusammengekloppt, mein Schlafzimmer mit hunderten „Wii Dance“-Verpackungen zu fluten, hat ein wenig länger gedauert.

Meinst du, das ist jetzt ein wenig pompös für so ein kleines Kurzfilmprojekt? Ich denke, dafür etwas Zeit und Geld abzuzwacken hat sich gelohnt. Wenn mir mal wieder die Videotools auf die Senkel gehen und ich mich frage, warum ich das eigentlich mache, brauche ich nur noch einen Blick zur Seite zu werfen und es fällt mir ganz schnell wieder ein.

Die Bilder auf der Seite habe ich auch ausgetauscht, Sonnenblumen steht immer auch auf den Plan für dieses Jahr, aber DWDG ist bis dahin ganz oben auf der Liste.





Brandheisser Bewerbungsfilm trotzt steineschmeissenden Schaulustigen

11 06 2009

Was man auf diesem Bild nicht hört (…) ist eine Horde seltsamer Menschen oben auf dem Hügel, die es sich dort mit einem Kasten Bier gemütlich gemacht hatten um, ähm, keine Ahnung – wahrscheinlich um den Kasten zu leeren. Auf halber Höhe drehten wir die letzten Einstellungen für Michael Cherdchupans Bewerbungsfilm „I feel the Flame“. Während ich es vor ein paar Stunden mit meinem mittelalterlichem Gewand noch ganz gut davongekommen war, musste Micha selbst jetzt nur mit einem Bettvorleger bekleidet als Steinzeitmensch den Hügel herunterjetten.

Ganz im Vertrauen, ich habe vollstes Verständnis, dass so eine kleine Filmcrew in Kostümen eine Schau ist. Deswegen dürfen von meiner aus auch alle Leute starren wie sie wollen – solange sie nicht den Dreh stören. Die bereits erwähnten Könige des Hügels hatten da allerdings eher andere Ansichten. Zum Gestarre kam erst Gekicher dazu, dass dann schnell in unverständliches Gejohle überging, als wären wir in einem Fußballstadium. Dann wurde unter erwähntem Gekicher und Gejohle irgendwelcher Dreck heruntergekickt, der uns zwar nicht erreichte, aber trotzdem nicht gerade förderlich für die Konzentration war. Bevor es dann in handfestes Steineschmeissen überging, packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns wieder auf dem Weg – für ein paar Takes zur Sicherheit muss man ja keine Buxerei riskieren.

Beim Abstieg erzählte mir Micha noch, dass das bei den Außenaufnahmen zu seinem Abschlußfilm Seancé ganz ähnlich war. Mal ehrlich, was geht in den Leuten vor, die so Spaß daran haben, andere Menschen bei ihrer Arbeit zu stören?

Nunja, „I feel the Flame“ ist trotzdem termingerecht fertiggeworden und auf Michas Vimeo-Account zu betrachten.


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Ich tanz dein Bauch, eh!

9 06 2009

Im Ruhrgebiet gibt es den einen oder anderen Kulturschock zu verkraften – lass mich dich das verkasematuckeln. Wir haben nicht nur die schönsten Bergwerksdruinen wo gibt, sondern auch in anderen Teilen Deutschlands nahezu unbekannte Freizeitbeschäftigungen. Meine Mutter Angelika frönt beispielsweise seit pi mal Daumen zwanzig Jahren dem orientalischen Tanz in dem Bauchtanzverein „Fata Morgana“.Wirklich gut für den Rücken, habe ich mir sagen lassen, vor allem wenn man den ganzen Tag bei der Ruhrkohle im Büro sitzt. Um abzusichern, dass ich meinen zukünftigen Erbteil auch weiterhin als unschlagbar günstige Location mit eingebauter Kost und Logis für alle Crewmitglieder nutzen kann, habe ich eine ihrer Choreographien auf Band gebannt. Man schwingt die Hüften zu Peter Fox „Schüttel dein Speck“, Angelika ist übrigens die Dame in Blau.


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